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Abstimmung mit den Füßen?

 

Liebe Gemeinde, liebe Gäste, vor allem liebe Schützen der St. Johannes Schützenbruderschaft St Johannes Altenbüren

 

Terminbedingt musste letztes Jahr die Johannesprozession aufgrund der Nähe zum Schützenfest abgesagt werden. Nicht erst seit diesem Zeitpunkt wird in den verschiedensten Gremien in Altenbüren und Esshoff diskutiert, inwieweit in Altenbüren wirklich jährlich noch zwei Prozessionen gegangen werden sollten. Gerade die sinkende Beteiligung an der Johannesprozession wirft da die Frage auf, ob die Verhältnismäßigkeit zwischen Aufwand und Annahme gerade auch unter den Schützen in einem vertretbaren Maß gegeben ist. Allein schon das liebenswerte Schmücken der Stationen und Straßen sowie die Vorbereitungen rund um die Kirche haben hier sicherlich eine höhere Beteiligung verdient. Vor allem aber geht es auch um die über 150 Jahre alte Tradition der Schützenbruderschaft, eine Prozession zu Ehren des Schutzpatrons der Bruderschaft und der Gemeinde abzuhalten. Hier befinden wir uns an einem Wendepunkt. Geistlichkeit, Kirchenvorstand und Kirchenortsausschuss sind hierbei gern bereit, die Organisation und Durchführung auch in den kommenden Jahren zu übernehmen. Gerade den Anwohnern der Straßen und den Familien, die ehrenamtlich die Herrichtung der Stationen übernehmen, möchten wir hier aber nicht die zusätzliche Arbeit auflasten, wenn die zweite Prozession von vielen Mitgliedern der Gemeinde und von der Schützenbruderschaft selbst nicht mehr gewollt ist. Daher wird für uns die Beteiligung am nächsten Sonntag für uns zu einem Prüfstein werden, ob die Johannesprozession auch zukünftig gegangen wird. Wir laden Sie und Euch daher herzlich ein, durch Ihre und Eure Beteiligung ein klares Zeichen zu setzen, ob in unserer Gemeinde diese schöne alte Tradition aufrecht erhalten werden soll oder ob neue Wege gefunden werden müssen.

 

 

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